Südafrika legalisiert Cannabis-Konsum!

Das höchste Gericht Südafrikas hat den Konsum von Cannabis durch Erwachsene an privaten Orten legalisiert!

Pro-Marihuana-Aktivisten jubelten auf der Tribüne und sangen „Weed are free now“, als das Verfassungsgericht sein richtungsweisendes Urteil fällte.

In einem einstimmigen Urteil legalisierten die Richter auch den Anbau von Marihuana für den privaten Konsum.

Die südafrikanische Regierung hatte sich gegen die Legalisierung ausgesprochen und argumentiert, dass die Droge „schädlich“ für die Gesundheit der Menschen sei.

Sie hat sich noch nicht zu dem verbindlichen Urteil geäußert.

Drei Cannabiskonsumenten, die wegen des Drogenkonsums strafrechtlich verfolgt wurden, brachten den Fall vor und sagten, das Verbot „dringe ungerechtfertigt in ihre Privatsphäre ein“.

In seinem Urteil sagte der stellvertretende Oberste Richter Raymond Zondo: „Es wird keine Straftat sein, wenn eine erwachsene Person Cannabis privat für ihren persönlichen Konsum konsumiert oder besitzt.“

Es wird jedoch weiterhin verboten sein, Cannabis in der Öffentlichkeit zu konsumieren, zu verkaufen und zu liefern.
Bild Copyright EPA
Bildunterschrift Das Parlament wird entscheiden müssen, wie viel Cannabis die Menschen behalten können.

Der Cannabis Development Council of South Africa begrüßte das Urteil und forderte die Regierung auf, die Anklage gegen Personen fallen zu lassen, die im Besitz der Droge sind.

Jeremy Acton, der Führer der Dagga-Partei, die für den Konsum von Cannabis kämpft, sagte, das Urteil hätte weiter gehen sollen, um das Tragen von Marihuana in der Öffentlichkeit zu legalisieren.

Gericht verwirft Widerstand

Dieses Urteil erinnert daran, dass die hart erkämpfte Verfassung Südafrikas zu den liberalsten der Welt gehört, die die individuellen Rechte und in diesem Fall das Recht auf privaten Anbau und Rauchen des eigenen Marihuanas unterstützt, und zwar gegen die Bedenken der Regierung hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit und Ordnung.

Das Urteil des Verfassungsgerichtshofs konzentriert sich auf die Frage der Privatsphäre und das Recht einer Person, in ihrem eigenen Haus zu tun, was sie will.

Die potenziellen Auswirkungen des verbindlichen Urteils sind enorm und unberechenbar – insbesondere im Hinblick auf das Strafrechtssystem, das routinemäßig Tausende von überwältigend armen Südafrikanern einsperrt, weil sie kleine Mengen Cannabis konsumieren oder damit handeln.

Es ist möglich, dass das Urteil, indem es den Nutzern erlaubt, ihr eigenes Marihuana zu Hause anzubauen, den Würgegriff mächtiger Drogenbanden untergraben könnte, die so viele Gemeinschaften verschandeln. Aber die Polizei, die gegen diese Änderung argumentiert hat, wird befürchten, dass das Urteil mehr Unklarheiten schafft und den Kriminellen das falsche Signal gibt.

Das Gericht hat den Handel mit Marihuana – in keiner Form – genehmigt, was bedeutet, dass die Regierung nicht in der Lage sein wird, von der Besteuerung einer legalisierten Industrie zu profitieren.

Politisch gesehen betont das richtungsweisende Urteil den Vorrang der südafrikanischen Verfassung, die die vereinte Opposition zahlreicher Ministerien beiseite schob, während die Autorität und Glaubwürdigkeit vieler anderer Institutionen dieser jungen Demokratie durch Korruption und schlechte Regierungsführung untergraben wurde.

Das Gericht gab dem Parlament 24 Monate Zeit, um das Gesetz entsprechend seiner Entscheidung zu ändern.

Erwachsene, die Marihuana privat benutzten, würden durch das Urteil geschützt, bis das Gesetz geändert wurde.

Das Gericht hat die Menge an Cannabis, die eine Person anbauen oder privat konsumieren darf, nicht angegeben.

Das Parlament müsse darüber entscheiden, sagte es.

Im April war Simbabwe nach Lesotho das zweite Land in Afrika, das die Verwendung von Marihuana für medizinische Zwecke legalisierte.

Quelle: https://www.bbc.com/news/world-africa-45559954

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„Drogen kaufen in Berlin“ – lustiges Plakat zum Nachdenken bei NotesofBerlin gefunden

Regelmäßig, ja fast schon täglich, besuche ich die Seite „Notesofberlin“, um das Gemüt zu erheitern. Dort werden lustige Sprüche oder Zettel aus der Hauptstadt gesammelt und ausgestellt. Oft sind richtig gute Perlen dabei.

Nun entdeckte ich sogar ein den Substanzkonsum betreffendes Meme zum Thema „Drogen kaufen in Berlin“. Nämlich hat da jemand beim Berliner Partygelände an der Warschauer Straße (wo viele Dealer herumstehen und Drogen verkaufen) ein lustiges wie nachdenkliches Plakat angebracht:

drogen kaufen berlin plakat

Bild-Quelle: Notesofberlin

Sehr witzig auf den ersten Blick. Auf den zweiten aber auch sehr kritisch und zum Reflektieren einladend. Mir gefällt es ganz ausgezeichnet – vor allem für junge Leute ein gut gemeinter Wink mit dem Zaunpfahl. Statt sich also Drogen kaufen zu wollen, sollten diese mal lieber Nachdenken, ob das die richtige Entscheidung ist.

Und hierbei ist es ganz egal, ob diese Art der Droge legal oder illegal käuflich ist. Alkohol zum Beispiel kann man völlig legal schon ab 16 Jahren kaufen, ist aber eine sehr gefährliche Droge mit riesigem Schädlichkeitspotential. Eine schnelle Recherche im Internet ergibt, dass man auch auf anderen Seiten schnell eine Übersicht von Substanzen bekommt, die man als legale Drogen bestellen kann. Es gilt dennoch das Gebot, dass man unabhängig vom Rechtsstatus besser keinerlei Drogen kaufen, bestellen oder sonstwie in seinen Besitz bringen sollte! Rauschmittel wurden von jeher vor allem als rituelle, heilende Werkzeuge in zeremoniellem Rahmen eingesetzt. Solltet ihr also unbedingt psychoaktive Substanzen konsumieren wollen, so wendet euch bitte Fachpersonal zu. Etwa eine Reise nach Südamerika offeriert die Möglichkeit, die Sakraldroge Ayahuasca einzunehmen. Bei sibirischen Schamanen kann man Fliegenpilze essen und mit dem Geist heilende Reisen daraufhin unternehmen. Solche Kulturen haben jahrtausendelang Erfahrung mit dergestaltigen Betäubungsmitteln, die wir unterscheidungslos als „Drogen“ bezeichnen.

Summa sumarum: Wenn schon Rauschmittel, dann nichts kaufen, sondern beim Schamanen professionell und legal begleiten lassen!

Drogendealer wegen kokelnden Grills aufgeflogen

Oha. Eine Meldung aus der Kategorie „dumm gelaufen“: Weil ein Drogendealer seinen Einweggrill nicht ordnungsgemäß benutzen konnte, hat er unfreiwillig die Feuerwehr auf den Plan gerufen und so letztlich auch die Polizei zu seinem Drogenvorrat geführt:

 

Feuerwehr entdeckt riesiges Drogen-Sortiment in Dresdner Wohnung

Dresden – Hätte er sich mal lieber an die Sicherheitshinweise für Einweg-Grills gehalten. Dann würde Miloud B. (28) jetzt nicht auf der Anklagebank sitzen. Der Algerier muss sich am Landgericht Dresden wegen Drogenhandels verantworten. Weil sein Einweg-Grill kokelte …

Miloud B. (28) trocknete offenbar Drogen-Pilze auf einem Einweg-Grill in der Bude.
Miloud B. (28) trocknete offenbar Drogen-Pilze auf einem Einweg-Grill in der Bude.

Ende Oktober 2017 rückte die Feuerwehr nachts zur Bautzner Straße aus, weil es aus einer Wohnung im zweiten Stock qualmte. „Auf Klopfen und Klingeln reagierte niemand“, erinnerte sich Polizistin Angelika J. (42). „Die Tür musste von uns geöffnet werden.“

Feuerwehr und Polizei stürmten in die Einraumwohnung – und entdeckten einen qualmenden Einweggrill. Ein Gerät, das bekanntlich nur im Freien benutzt werden darf. Holzkohle räucherte im Behälter vor sich hin – und Rauschpilze auf dem Rost!

„Das Fenster war auf. Vermutlich war jemand daraus getürmt“, so die Polizisten, die auch noch einen Reisekoffer voller Haschisch fand. Nachdem die Feuerwehr den Rauch beseitigt hatte, stöberte die Kripo durch den Raum.

Laut Anklage fanden sich über drei Kilo Marihuana, fast zwei Kilo Haschisch, Cannabisstängel, 248 Gramm Kokain, sowie 320 Gramm getrocknete und zum Verkauf verpackte Rausch-Pilze.

Laut Staatsanwalt hatte Reinigungskraft Miloud B. mit drei Bekannten dort seinen Drogenhandel aufgezogen. Er schweigt allerdings eisern. Das Urteil soll Mitte Juni fallen.

Quelle: https://www.tag24.de/nachrichten/dresden-ueberall-drogen-gokelnder-grill-wurde-dealer-zum-verhaengnis-616767

 

Erdbeerdiebe mit Drogen geschnappt

Eine Drogennews-Meldung aus der Reihe „Kuriositäten“ und „gelegentliches Schmunzeln erlaubt“:

Hilpoltstein (HK) Wegen einer mehrköpfigen Jugendgruppe hat ein Angler am Main-Donau-Kanal am späten Samstagabend die Polizei gerufen. Bei der Kontrolle der Jugendlichen stellte sich heraus, dass ein 15-Jähriger aus Eckersmühlen und ein 17-Jähriger aus Hilpoltstein unerlaubt auf einem Erdbeerfeld genascht hatten.
 Auch wenn der Wert der Früchte nur wenige Euro beträgt, erwartet die Jugendlichen nun ein Strafverfahren. Denn der 15-Jährige hatte Rauschgiftutensilien dabei und der 17-jährige in seinem Rucksack ein verbotenes Butterflymesser. Bei der Kontrolle der anderen Jugendlichen, entdeckten die Beamten bei einer 14-Jährigen aus Hilpoltstein noch geringen Mengen Marihuana.

Drogen kaufen in Berlin – Tipps für Weed by Amypink

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Der Blog „Amypink“ hat tatsächlich Tipps zum Drogen kaufen in Berlin geliefert. Genauer betrachtet nicht allgemein Drogen, sondern zum Thema Weed kaufen in Berlin. Dabei sind teils sehr lustige und skurrile Ratschläge enthalten. Darüber hinaus aber auch wirklich hilfreiche Tipps. So kann man Insiderwissen erfahren, wonach etwa das Kaufen von Cannabis in einem Lokal immer teurer ist als draußen. Mit Lokal ist ein Cafe oder auch eine Disco bzw. Club gemeint.

Zum Beispiel heißt es zu diesem eben beschriebenen Hinweis in dem lesenswerten Blogbeitrag übers Graskaufen wie folgt (Zitat):

In Clubs und Bars gilt das Gleiche wie für Getränke: drinnen ist es teurer als draußen. Wenn ihr also beim Feiern noch schön einen durchziehen wollt, dann besorgt euch den Stoff lieber, bevor ihr euch in die Schlange beim Berghain stellt. Mit einem Joint im Gepäck lässt sich die Wartezeit sowieso besser überbrücken als ohne.

Wie man leicht herausliest, ist der gesamte Text von viel Humor begleitet. Allerdings ist ihm in der Tat viel Ernsthaftigkeit immanent. Cannabis respektive Weed oder Marihuana in Berlin zu kaufen beschreibt die dort geschilderten Probleme auf recht zutreffende Weise.

 

 

5 Fakten zur Opioid-Krise in den USA

Innerhalb der substanzaffinen Internetszene sowie ihrem Offline-Pendant sollte es sich schon herumgesprochen haben, dass in den USA eine immer weiter um sich greifendere „Opioid-Krise“ grassiert. Darunter versteht man vor allem den Missbrauch von pharmazeutischen Opioiden, allen voran dem Schmerzmittel Oxycodon.

Da Oxycodon recht teuer ist und Süchtige das Geld dafür irgendwann kaum noch aufbringen können, greifen sie zu Heroin. Jeden Tag soll es iirc rund 300 Opioid-Tote in den USA geben. Zum Vergleich: in Deutschland haben wir etwa 1000 Drogentote pro Jahr!

Die Pharmaindustrie und Ärzte tragen daran ihren Anteil. Ob das der Artikel des „Spektrum“ auch entsprechend behandelt und wie er die Sache sieht, erklärt er in diesem Artikel: http://www.spektrum.de/wissen/5-fakten-zur-opioid-krise-in-den-usa/1544581

Papst spricht über Drogenmafia und verkennt das Problem

Er sagte, wer für Drogen ist, der ist auch für die Mafia. Das stimmt unter den heutigen Gesetzesbestimmungen. Leider spricht er nicht darüber, dass erst die Illegalität von Drogen die Mafia und deren Gewinne ermöglicht, man also Drogen irgendwie legalisieren müsste (beispielsweise apothekenpflichtig machen), um die Mafia auszuräuchern. Das wäre der beste Jugendschutz!

Er will die Ursache beseitigen, indem er nur ein Symptom entfernt. Sehr unlogisch:

Um das Drogenproblem zu lösen, muss man vor allen Dingen die Organisierte Kriminalität „beseitigen“. Das sagte der Papst an diesem Donnerstagvormittag bei einer Audienz für die Teilnehmer einer Anti-Drogen-Konferenz, die von der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften im Vatikan organisiert wurde und von der schwedischen Königin Silvia am Mittwoch eröffnet wurde.

Auf Drogen mit 140 Km/h durch die Gegend

Sehr schlechte Idee, auf Drogen Auto zu fahren. Noch schlechtere Idee: Dann wie ein Irrer in der Gegen herumzudüsen. Absolut irre: Das vor den Augen der Polizei zu tun:

http://www.abendblatt.de/hamburg/polizeimeldungen/article208782935/Tempo-140-Raser-ueberholt-auf-Drogen-zivilen-Polizeiwagen.html

Vollgepumpt mit Ecstasy, Kokain und Amphetaminen mit Tempo 140 eine zivile Polizeistreife überholen? Keine gute Idee. Nicht zufällig ist ein 25-jähriger Honda-Fahrer am Mittwoch von einer zivilen Polizeistreife nahe der Autobahnausfahrt Bahrenfeld gestoppt worden. Wie die Polizei mitteilt, sei der Mann mit seiner „enthemmten Fahrweise“ ins Visier der Beamten der Verkehrsstaffel West geraten, die gerade auf der A7 Richtung Süden unterwegs waren.